Gesunder und ausreichender Schlaf ist für uns enorm wichtig. Während des Schlafs können Körper und Seele „aufräumen“: Unser Gehirn verarbeitet die Reize des Alltags, der Verdauungstrakt verstoffwechselt alles, was wir aufgenommen haben und leitet die Nährstoffe an die richtigen Stellen. Heilungs- und Regenerationsprozesse laufen ab.

Mangelnder Schlaf macht sich schnell bemerkbar: Wir fühlen uns schlapp und müde, können uns schlechter konzentrieren, und man sieht die Ruhelosigkeit an Augenringen und blasser, müder Haut.

Was noch dazu kommt: Wenn wir nachts wach liegen, wenn es dunkel und still ist und wir „allein“ sind, verstärken sich Empfindungen, wie zum Beispiel Schmerz oder Sorgen, ganz enorm.

Was können wir tun?

Unsere Übungen für einen gesunden Schlaf:

  • Unterarmstütz im Wechsel mit Seitstütz und Beinheben. Denn anstrengende Körperspannungsübungen lassen die Muskulatur müde werden.
  • Im Sitzen oder Stehen nach rechts und links rotieren, das entspannt die Muskulatur um die Wirbelsäule und verbessert die Atmung
  • Große Kobra: Aus dem Vierfüßler mit dem Becken nach unten. Entspannt den Hüftbeuger und entlastet den unteren Rücken
  • Fersensitz: Angenehm ausgleichend für Körper und Geist

Ein langer Spaziergang bei Tageslicht hilft dem Körper, am Abend den Botenstoff Serotonin (Wachmacher) abzubauen. Der „Müdemacher“ Melatonin wird aufgebaut und bringt uns sanft zur Ruhe.

Ein warmes Bad mit den ätherischen Ölen Lavendel, Petitgrain oder grüne Mandarine beruhigt und entspannt.

Im Bett dann noch ein möglichst langweiliges Buch lesen, dann sollte das Einschlafen viel leichter sein.

Ganz wichtig: Massive und andauernde Schlafstörungen müssen sorgfältig abgeklärt werden und bedürfen professioneller Hilfe. Passt also gut auf euch auf und reagiert rechtzeitig!

In diesem Sinne: Gute Nacht!